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Beim Hallux valgus werden die Patientinnen meistens geplagt durch eine sog. Pseudoexostose (ein vergrösserter Knochen auf der Innenseite des Vorfusses). Der Grosszehenballen wird dadurch schmerzhaft. Ueber der Pseudoexostose entsteht durch Schuhdruck eine Bursa (Schleimbeutel) welche auch noch zusätzlich Schmerzen verursacht. Die Fehlstellung der Zehe besteht darin, dass die Grosszehe  in Richtung der kleinen Zehe schaut. Durch die Fehlstellung der Zehe (Subluxation)  steht die Grosszehe auch nicht mehr richtig auf dem Mittefussknochen. Der Druck auf den Knorpel der Gelenkflächen nimmt zu und das Gelenk wird durch den einseitigen Druck abgenützt. Es kommt zu einer Arthrose. 

Im folgenden Bild ist die Gelenkfehrstellung schon weit fortgeschritten. Es haben sich ausser einem sehr ausgeprägten Hallux valgus auch Krallenzehen  gebildet. 

Weitere Informationen zur Fusschirurgie finden Sie bei Arztpraxis Dr. A. Stadelmann

 n e u  an der Stockerstrasse 42  in  8002 Zürich

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Es gibt über 150 Operationsmethoden für den Hallux valgus die Auswahl der Methode

muss individuell erfolgen. Lassen Sie sich persönlich beraten in der Praxis für orthopaedische

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Im Bild oben sehen Sie den Zustand während der Operation. Der überstehende Knochen (die sog. Pseudoexostose) und die Bursa (Scheleimbeutel) sind entfernt worden. Es ist eine Chevron Osteotomie (ein V-förmiger Schnitt in den Mittelfussknochen) gemacht worden. Das Köpfchen des Mittelfussknochens (weisser Pfeil) ist nach der Aussenseite des Fusses verschoben worden. Ein Draht verhindert vorübergehend dass der Knochen nicht in die Ursprungsposition zurückrutschen kann. Der schwarze Pfeil zeigt auf die Gelenkkapsel, welche für die Operation am Knochen aufgeschnitten wurde und welche am Schluss der Operation wieder mit einem Faden genäht werden muss welcher sich selber auflöst. Ueber der Kapsel wird dann auch die Haut wieder verschlossen.

Mehr erfahren Sie in der Praxis Dr. med. Anton Stadelmann

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Zeichnungen zu dieser Operation finden Sie unter www.orthopaedie-stadelmann.ch

Die Behandlung des Hallux rigidus

Wenn die Grosszehe nicht mehr abgerollt werden kann, also  das Grundgelenk der Grosszehe relativ steif geworden ist wird ein Hallux rigidus diagnostiziert. Wie beim Hallux valgus muss angenommen werden dass eine gewisse familäre Veranlagung eine Rolle spielt. Es gibt auch Sportarten welche die Entwicklung eines Hallux rigidus begünstigen insbesondere das intensive Fussballspielen. Man kann sich leicht vorstellen, dass beim schnellen Richtungswechsel sehr heftig mit der Grosszehe abgestossen wird was für kurze Zeit auf das relativ kleine Grosszehengrundgelenk eine Belastung von mehr etwa 120 % des Körpergewichts erzeugt. Als Reaktion bildet ein Ring, wie wenn sich der Knochen verbreitern wollte. Es bildet sich  oft wie beim Hallux valgus auch eine Pseudoexostose.

Im Bild oben ist die deutliche Vorwölbung  am Grosszehenballen (Pseudoexostose) und die schlechte Beweglichkeit beim Hochdrücken der Grosszehe zu sehen. Selbst unter der Gefühlslosigkeit in Lumbalanästhesie bleibt die Bewegung  stark eingeschränkt. Um die Schmerzhaftigkeit zu vermindern gibt es zwei Operationsmethoden - entweder wird das Gelenk versteift (Arthrodese) oder es werden die Knochenvorsprünge welche sich gebildet haben abgetragen  (Cheilektomie). Ist der Knorpel bereits weitgehend aufgebraucht, was auf dem Rötgenbild  als Verschmälerung des Gelenkspaltes zu sehen ist,  bleibt meist nur die Arthrodese als Option. Bei gut erhaltenem Knorpel kann auch  die Cheilektomie in mehr als der Hälfte der Fälle zu einer Beschwerdebesserung und vor allem zu einer besseren Beweglichkeit verhelfen.

Die Vor- und Nachteile einer Cheilektomie gegenüber einer Arthrodese und welche  Operation im Einzelfall eher vorzuziehen ist können Sie in der Praxis Dr. Anton Stadelmann erfahren.        

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Im Bild oben sehen sie den Zustand während der Operation. Die überstehenden Knochenvorsprünge (Pseudoexostose und dorsale Osteophyten) sind schon abgetragen worden. Der weisse Pfeil zeigt wie oben der Knochen des Mittefussköpfchens bis auf die Höhe Mittelfussschaftes abgetragen wurden. Der schwarze Pfeil zeigt den schön erhaltenen Gelenkknorpel am Mittelfussköpfchen.

Nach Abtragen der Knochenvorsprünge wird die Gelenkkapsel wie sie gerade oberhalb des weissen Pfeils zu sehen ist wieder verschlossen mit einem Faden der sich selber auflöst. Die Haut wird dann in der Regel mit einem Polyamidfaden mit Einzelknopfnähten verschlossen. Diese Fäden können frühestens nach 2 Wochen wieder entfernt werden.

Nach Verschluss der Wunde kann die Grosszehe wieder 75 Grad nach oben bewegt werden im Grundgelenk. Es gibt keine Knochenvorsprünge mehr welche im Schuh zu Druckschmerzen führen. Die Patentin wird am Tag nach der Operation in einem Sprezialschuh (Postop-Schuh) in der Regel ohne Stöcke kurze Strecken gehen können.

Für eine ausführliche Beratung  bei Dr. med. Anton Stadelmann, Facharzt für orthopaedische 

Chirurgie FMH

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